Bremen · Erste Ernte Frühjahr 2027
Microgreens, Kressen, Spezialkräuter und essbare Blüten. Angebaut mitten in Bremen, geschnitten am Morgen der Lieferung — ohne Lager, ohne Transportkette, ohne Saison.
Warum HALM
Was in der Küche als Microgreen ankommt, hat üblicherweise ein bis drei Tage Transport hinter sich — plus Lager, plus Umpacken. Jede Stunde kostet Aroma, Struktur und Standzeit.
Wir bauen dort an, wo geliefert wird. Die Ernte beginnt morgens, wenn die Bestellung des Abends bekannt ist. Zwischen Schnitt und Pass liegen Stunden statt Tage — und keine einzige Kühlkette.
Geschnitten wird nach Bestellung, nicht auf Vorrat. Kein Zwischenlager, kein Restposten.
Das geschlossene System braucht keine Mittel. Was nicht hineinkommt, muss nicht abgewaschen werden.
Nährlösung im Umlauf, gefiltert und zurückgeführt. Kein Abfluss in den Boden.
Im Februar wie im Juli. Gleiche Sorte, gleiche Qualität, gleiche Menge — planbar für die Karte.
Sortenregister
Das Startsortiment entsteht gemeinsam mit zwölf bis fünfzehn Bremer Küchen. Wer früh dabei ist, bestimmt mit, was wächst — inklusive Sorten, die es im Handel nicht gibt.
Richtpreise für Gastronomie ab Erstlieferung. Endgültige Preise und Mindestmengen werden mit den Küchen des Chef Council festgelegt.
Die Anlage
Zwei Container produzieren, einer zieht an und dient als Versuchs- und Reservefläche. Klima, Licht, Nährstoffe und Bewässerung laufen automatisiert und werden je Charge protokolliert — vom Saatgut bis zur Kiste.
Die Anlage steht auf unserem eigenen Gelände in Bremen, ebenerdig und modular. Wächst die Nachfrage, kommen Container dazu; das System bleibt dasselbe.
Zwei Wege
Gastronomie · Feinkost · Catering
Zwölf bis fünfzehn Küchen begleiten den Aufbau von Anfang an. Sie bekommen Musterchargen, bestimmen das Startsortiment mit und erhalten Liefergarantie vor allen anderen.
Privathaushalte
Ein bewusst kleines Kontingent: Die ersten dreißig Haushalte bekommen wöchentlich eine Ernteauswahl, Zugang zur Anlage und Mitsprache bei den Sorten.
Fahrplan
Erst wenn feststeht, welche Sorten in welchen Mengen gebraucht werden, wird investiert. So entsteht keine Kapazität, für die es keine Abnehmer gibt.
Chef Council, Musterchargen, Gründungsmitglieder. Noch keine Zahlung.
Container werden aufgestellt und angeschlossen, das Startsortiment steht fest.
Erste Aussaat, Einregelung von Klima, Licht und Nährstoffen.
Auslieferung an die Küchen des Chef Council und die Gründungsmitglieder.
Volles Sortiment, zwei Touren pro Woche, Aufnahme weiterer Abnehmer.
Kontingent begrenzt
Eine Vorbestellung ist unverbindlich und kostet nichts. Sie legt fest, wer zuerst beliefert wird — und was wir für Sie anbauen.